Zum Hauptinhalt springen

Dekanatsversammlung in Bach a. d. Donau

18. Juli 2026

Der Kapitelsjahrtag des Dekanats Donaustauf-Bach mit der anschließenden Dekanatsversammlung fand heuer in Bach a. d. Donau statt.

Die Priester des Dekanats konzelebrierten bei der festlichen hl. Messe mit Dekan Josef Weindl. Pater Benedikt Maria Eble CP von den Passionisten in München predigte über das Tagesevangelium. Für alle pastoralen Unternehmungen sei es entscheidend, dass wir zunächst Unmündige werden: Empfangende, die wissen, dass sie es nicht selber machen können, sondern dass nur Gott die Herzen der Menschen berühren kann. Es sang der Kirchenchor Donaustauf, Leitung und Orgel Joseph Kolberg.

Dekan Josef Weindl begrüßte ca. 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der anschließenden Dekanatsversammlung im Pfarrsaaal. Sie brachten ihre Anliegen vor, etwa eine verstärkte Werbung für den neu geschaffenen Dienst des Katechisten. Als Vertreter des Dekanats Donaustauf-Bach im Diözesanpastoralrat wurden einstimmig gewählt Dr. Daniel Moder aus Obertraubling und Jakob Schmidt aus Donaustauf.

Pater Benedikt Eble stellte sodann das päpstliche Hilfswerk Kirche in Not vor. Es kümmert sich um pastorale Projekte mit ca. 5000 Partnern weltweit. Gefördert werden nach strengen Kriterien vor allem seelsorgliche Projekte wie Unterstützung von Pfarreien und Klöstern und Fahrzeugbeschaffungen für Seelsorger. Etwa zwei Drittel der Menschheit leben derzeit in Ländern, in denen die freie Ausübung des Glaubens eingeschränkt ist. Etwa 300 Millionen Christen leiden unter Verfolgung. Diese hat verschiedene Formen und Abstufungen: von Einschränkungen in der Religionsausübung und Einschüchterungen bis hin zu Morden und Progromen. Auch die Ursachen sind vielfältig, unter anderem religiöser Fanatismus, Nationalismus, autoritäre Staatssysteme und organisierte Kriminalität.

Konkrete Formen der Unterstützung sind: das Gebet für die verfolgten Christen, Bewusstseinsbildung vor Ort bei uns, die Aktion "Eine Million Kinder beten Rosenkranz" am 7. Oktober und der sogenannte "Red Wednesday", an dem Kirchen und andere öffentliche Gebäude rot angestrahlt werden, während Gottesdienste für die bedrängten Schwestern und Brüder veranstaltet werden.

Kirche in Not ist zu 100 Prozent spendenfinanziert und arbeitet ohne Einnahmen aus der Kirchensteuer.

Das Spendenkonto: LIGA Bank München IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02.

 

Übersicht