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Frauenbund

Frauenbund

Über uns

Wir machen uns stark für Frauen – diese Überzeugung war und ist das Fundament des Katholischen Deutschen Frauenbundes e. V. (KDFB), der 1903 von mutigen katholischen Frauen in Köln gegründet wurde.

Verband

Heute engagieren sich bundesweit rund 130.000 Mitglieder in 1.500 Zweigvereinen und 21 Diözesen. Sie gestalten Politik, Gesellschaft und Kirche aktiv mit. Eine lebendige Solidarität und demokratische Strukturen sind Merkmale unseres Engagements. Wir sind ein großer Verband mit einer Geschichte, auf die wir stolz sind.

Der Diözesanverband Regensburg ist mit über 37.000 Frauen der mitgliederstärkste aller KDFB Diözesanverbände und zugleich auch der größte katholische Verband im Bistum Regensburg. Er umfasst insgesamt 326 Zweigvereine (Stand: 01.01.2025), die in 26 Bezirke unterteilt sind. Zudem gibt es zahlreiche Junge-Frauen-Gruppen und etliche Eltern-Kind-Gruppen, die mit dem KDFB kooperieren.

Unser Bildungswerk

Der KDFB Diözesanverband Regensburg führt ein eigenes Bildungswerk (Bildungswerk des KDFB e. V.) mit Sitz in Regensburg. Dessen Ziel und Aufgabe besteht darin, alle Mitglieder des KDFB im Diözesanverband und alle interessierten Frauen für ihre Aufgaben in Gesellschaft, Familie und Beruf zu befähigen und sie zur Mitarbeit in Kirche und Staat anzuregen.

Das Bildungswerk ist Mitglied der Katholischen Erwachsenenbildung in Bayern e. V. und der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg e. V. Und als förderungswürdige gemeinnützige Einrichtung der offenen Erwachsenenbildung im Sinne des Erwachsenenbildungsförderungsgesetzes anerkannt. Das Bildungswerk des Diözesanverbandes Regensburg ist Teil der Verbundenen Einrichtung unter dem Namen „Frauenbildung Bayern“.

Wir sind Frauen

die authentisch ihr Leben gestalten und interessiert sind an aktuellen Themen

  • die sich für Anliegen von Frauen stark machen, dazu politische Entscheidungen fordern und somit Veränderungen bewirken
  • die ihre spirituelle Heimat im christlichen Glauben haben, ihn zeitgemäß leben und sich für eine zukunftsfähige und glaubwürdige Kirche einsetzen
  • mit Spaß an Gemeinschaft und Zusammensein, die gerne miteinander nachdenken, reden, planen und handeln, lachen und feiern, Neues wagen, den Verband mitgestalten, losgehen…

Unsere Vision

Eine Welt, in der Frauen selbstbewusst und engagiert ihre Rechte verwirklichen

Unsere Mission

Empowerment von Frauen

Unsere Werte

Spiritualität, Solidarität, Gerechtigkeit und Menschenwürde

Mit Ihrer Mitgliedschaft im KDFB

  • erhalten Sie die Mitgliederzeitschrift „KDFB engagiert“, die über aktuelle und verbandliche Themen informiert
  • bekommen Sie kostenlose Informationen in allen Verbraucherinnenfragen und Fragen der Hauswirtschaft, Ernährung und Umwelt beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.
  • erhalten Sie besondere Vergünstigungen auf Bildungsangebote des KDFB
  • sind Sie bei Ihrem ehrenamtlichen Engagement versichert
  • tragen Sie dazu bei, dass der KDFB vielfältige Veranstaltungen für Frauen jeden Alters anbieten kann

… sind Sie Teil einer starken Frauenbewegung!

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 40 Euro im Jahr 2026.

Der Mitgliedsbeitrag erhöht sich bis 2030 jährlich um zwei Euro.

Mitgliederzeitschrift „engagiert“

Die Mitgliederzeitschrift „KDFB engagiert“ ist das wichtigste Medium für die Mitglieder des KDFB. Das 60-seitige Magazin enthält neben Dossiers und Nachrichten Regionalseiten mit Berichten aus Diözesanverbänden. Die Zeitschrift erscheint in einem Zwei-Monats-Rhythmus und will den Zusammenhalt christlich engagierter Frauen fördern. Ihr Ziel: das Profil des KDFB als gesellschafts- und kirchenpolitisch aktiven Frauenverband nach innen und außen stärken, Leserinnen Hintergrundinformationen zu Themen aus Kirche, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur liefern und zur Vertiefung und Weitergabe des Glaubens beitragen. Sie möchte den Informationsfluss innerhalb und außerhalb des Verbandes fördern und dazu beitragen, dass die Mitglieder über Positionen, Gremienergebnisse, Veranstaltungen und Projekte des KDFB gut informiert sind.

Interessiert?

Dann „Herzlich willkommen“ im Frauenbund! Gemeinsam stark im Verband!

Möchten Sie mehr wissen, dann nehmen Sie doch einfach Kontakt zu Ihrer KDFB-Frauengruppe vor Ort auf oder rufen Sie uns an.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!


Kontakt

Leitung:
Frau Monika Weinbeck
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Pressearbeit:
Frau Renate Billig
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Programm KDFB

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Entstehungsgeschichte des Katholischen Frauenbundes Regensburg

Wie wir geworden sind, was wir sind

In Anwesenheit von Ellen Ammann, der Begründerin des Frauenbundes in Bayern, wurde am 28. November 1910 in Regensburg der erste Stadtverband des Katholischen Frauenbundes in der Diözese gegründet. Schon bald entstanden im Bistum Regensburg weitere Frauenbund-Vereine, die ersten 1912 in Sünching und in Weiden, St. Josef. Von Anfang an übernahmen die Frauenbundfrauen verschiedene soziale Aufgaben, insbesondere solche, die Frauen, Mädchen und Kinder betrafen. Sie kooperierten mit den städtischen Behörden und ihre Arbeit war allseits geschätzt. Mitglieder des Frauenbundes wurden in zahlreiche Gremien berufen. Neben der sozialen Ausrichtung war den Verantwortlichen im Frauenbund immer die Weiterbildung von Frauen aller Schichten ein Anliegen. Die Inhalte der Vorträge und Kurse reichten von ganz praktischen Dingen, wie Haushalt und Kochen, bis zu kunsthistorischen, philosophischen und ab 1918 auch staatsbürgerlichen Themen. Im Jahre 1930 beschloss der Bayerische Landesausschuss des KFB die Einrichtung von Diözesanausschüssen. Darin sollten sich die zahlreich gewordenen Zweigvereine zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen. In Regensburg wurde im Oktober 1931 erstmals ein Diözesanausschuss erwähnt. In der Diözese existierten mittlerweile 48 Zweigvereine.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Frauenbund weitgehend aus der Öffentlichkeit verdrängt. Im April 1939 wurde der Stadtverband Regensburg aus dem Registergericht gestrichen. Er konnte sich nur noch im kirchlichen Raum betätigen. Nach dem zweiten Weltkrieg nahm der Frauenbund seine sozialen Aktivitäten wieder auf, nach und nach traten aber Bildungs- und Verbandsaufgaben in den Vordergrund. In den Sechzigern wurde die Verbandsstruktur ausgebaut und die Bezirksebene gestärkt. 1967 fanden erstmals ordentliche Wahlen von Bezirksleiterinnen und deren Stellvertreterinnen statt. Bei der Delegiertenversammlung im Jahre 1969 wurde die Satzung des Diözesanverbandes verabschiedet. Seit dem 23. Juni 1970 ist der Diözesanverband ein eigener eingetragener Verein. In den siebziger Jahren erforderte die rasche Zunahme der Mitglieder, vorwiegend jüngerer Frauen, die Erweiterung und effiziente Gestaltung der Bildungsarbeit. Die Kommissionen gewannen an Bedeutung. In den Achtzigern war ebenfalls ein starkes Anwachsen der Mitgliederzahl und der Anzahl der Zweigvereine zu verzeichnen. Die Diözesanstelle, die mittlerweile über hauptberufliche Kräfte verfügte, entwickelte sich zur Anlauf- und Dienstleistungsstelle für die Zweigvereine. Aktuelle Themen und Probleme der Zeit aus christlicher Sicht zu beleuchten war der inhaltliche Schwerpunkt der Arbeit. Als soziales Standbein wurde der Hilfsfonds „Frauen helfen Frauen in Not“ als Nachfolger der „Nothilfe“ ins Leben gerufen. Gesellschaftspolitischen Einfluss nahm der Verband verstärkt ab 1990. Mit zahlreichen Anträgen, Stellungnahmen und Aktionen wandte sich der Frauenbund an die Öffentlichkeit und an Verantwortliche in Politik und Kirche. Richtung weisende Projekte wurden gestartet: "Tagesmütterausbildung“ (1995) , "KDFB Kaffee“ (2003) und "Paten-Großeltern für die Kinder von Studierenden" (2008). Die demographische Entwicklung erforderte in den letzten Jahren eine Konzentration auf innerverbandliche Themen, wie Mitgliedergewinnung und Imagepflege. Es wird eine Herausforderung sein, den derzeitigen Mitgliederstand zu halten und daneben die anderen Aufgaben des Katholischen Frauenbundes nicht aus den Augen zu verlieren.

Packen wir es an – selbstverständlich engagiert!